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Dekaden der Einmischung
1984-2009
/customdata/img/sized/ijbinternet.jpg/300_201_ijbinternet.jpgIm Jahre 1984 wurde der „Förderverein Internationale Jugendbegegnungsstätte in Dachau e. V.“ mit dem Ziel, ein Haus für internationale Jugendbegegnung in Dachau zu schaffen, gegründet. Denn der Förderverein verstand die KZ-Gedenk-stätte nicht nur als einen historischen Ort mit Museum, Archiv und Bibliothek, sondern auch als einen Lernort für die Zukunft.

Erst im Jahre 1998 wurde das Jugendgästehaus Dachau eröffnet, der Förderverein verstärkte gleichzeitig sein Engagement in anderen Bereichen:

1986 wurde er Träger der Internationalen Jugendbegegnung Dachau, im Jahre 1997 wurde ein Konzept zur Gestaltung des ehemaligen "SS-Schießplatzes Hebertshausen erstellt und 1992 wurde zusätzlich erstmals das Projekt "Einladung ehemaliger Häftlinge" durchgeführt. Außerdem werden seit den neunziger Jahren Überlebende in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion finanziell unterstützt. Auch der pädagogischen Arbeit am Ort wurde mit der Vermittlung von Rundgängen und der Ausbildung von ReferentInnen Rechnung getragen.

Die Themen pädagogische Arbeit, Gedenken und Betreuung ehemaliger Häftlinge sind seit Anbeginn seiner Gründung in der Arbeit des Fördervereins verankert. Diesen Aufgaben gab er 1999 zusätzlich Ausdruck, indem er sich in „Förderverein für internationale Jugendbegegnung und Gedenkstättenarbeit in Dachau e. V." umbenannte.
  
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