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Trauer um Max Mannheimer

Am Freitag, den 23.September, ist Max Mannheimer gestorben.
Seit mehr als 30 Jahren engagierte sich Max Mannheimer an der KZ Gedenkstätte Dachau, trat als Zeitzeuge auf,
begleitete Besuchergruppen durch die Gedenkstätte, setzte sich für die Belange der Überlebenden und der Gedenkstätte ein.
Er wollte als Zeuge des Holocaust aufklären, den Jugendlichen seine Geschichte erzählen, um sie zu sensibilisieren.
Immer mit Humor und Charme, nie anklagend. Die Jugendlichen waren begeistert von seiner ehrlichen, offenen Art.
Max Mannheimer war Gast der Int. Jugendbegegnung, als diese noch im Zeltlager stattfand und engagierte sich auch vehement
in der jahrelangen Auseinandersetzung um das Internationale Jugendgästehaus. Max bezeichnete sich selbst als
"Reisender in Sachen Humanität" und scheute sich nie, offen und ehrlich Stellung zu beziehen. Auch wenn er dafür nicht
immer nur Beifall erhielt, war Max Mannheimer eine Instanz, eine herausragende Persönlichkeit,die von Allen hoch
geachtet und respektiert wurde.
Wir verlieren einen Freund, der die Arbeit des Vereins über Jahrzehnte begleitet hat und ein geliebter Gast
der Internationalen Jugendbegegnung war.
Danke Max für Alles - wir werden weitermachen!

Foto:© Freud

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Angebote für Besucher

Sie möchten die KZ-Gedenkstätte Dachau besuchen? Wir bieten verschiedene Formen von Rundgängen an - auch mit der Möglichkeit eines Schwerpunktthemas. Führungen für Schulklassen, Gruppen und Einzelbesucher können Sie hier buchen.

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"Wege zur Geschichte" - ein neues Projekt des Fördervereins!

Wir freuen uns sehr, ein neues Projekt des Fördervereins vorstellen zu können: „Wege zur Geschichte“. Mit diesem Projekt wollen die Initiatorinnen Dr. ‘Eva Hoegner, Antje Roser und Andrea Heller neue Schwerpunkte in der gedenkstättenpädagogischen Arbeit des Förderverins setzen. Für Gruppen mit besonderen Bedürfnissen, die bisher in der politischen Bildung benachteiligt waren, soll Zeitgeschichte (Thema „Nationalsozialismus“) verständlich und teilnehmergerecht vermittelt werden.
Zielgruppen sind z.B. Mittel- und Förderschulen, soziale Einrichtungen für Jugendliche, Menschen mit Behinderung, Senioren (die z.B. nur eingeschränkt mobil sind), oder auch Inklusionsklassen.
Bisher konzentrieren sich die Angebote in der politischen Bildung fast ausschließlich auf Realschulen, Gymnasien und Berufsschulen. Die oben genannten Zielgruppen werden größtenteils bei Konzeptentwicklungen etc. nicht beachtet.
Im Artikel 16 der Allg. Erklärung der Menschenrechte ist das Recht auf Bildung festgeschrieben. Dieses Recht zur Bildung und Weiterentwicklung muss allen Menschen zugestanden werden. Unter dieser Prämisse kann es sich eine Gesellschaft wie die unsere nicht leisten, Minderheiten wie Menschen mit Lernschwierigkeiten auszuschließen.

Dazu bedarf es subjektorientierter Bildungsangebote, die sich an den Bedürfnissen, Interessen und Fähigkeiten der Zielgruppe orientieren.
Hier wollen wir neue Wege gehen und einen aktiven Beitrag zu Inklusion und Gleichberechtigung leisten.


Über Ihre Unterstützung für unser Projekt würden wir uns sehr freuen! Werden Sie Mitglied des Fördervereins oder unterstützen Sie unsere Arbeit durch eine Spende (Kennwort „Wege zur Geschichte“)
Wenn Sie für eine Gruppe eine Führung oder ein Seminar buchen möchten, senden Sie uns eine mail oder füllen bitte unser Anmeldeformular aus und geben als Wunsch „Wege zur Geschichte“ an!




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